Der Juni bietet einige besondere astronomische Highlights
- 7. Juni – Venus nahe Pollux in den Zwillingen
Der Abstand zwischen der hellen Venus (-4,0 mag) und dem Stern Pollux (1,1 mag) beträgt nur 4°40′. Beide sind mit bloßem Auge sichtbar. - 7. bis 11. Juni – Stelldichein von Venus und Jupiter
Die beiden hellsten Planeten am Nachthimmel kommen sich bis auf 1°30′ nahe. Nach Sonnenuntergang sind beide leicht mit dem bloßem Auge im Sternbild Zwilling zu erkennen. - 17. Juni – Mond trifft auf Venus und Jupiter
Die sehr schmale Mondsichel erscheint am frühen Abend neben der hellen Venus tief im Westen. Es weiter nördlich gesellt sich der Jupiter dazu. - 21. Juni – Sommersonnenwende
Um 11:24 Uhr MESZ erreicht die Sonne ihren nördlichsten Punkt. Dies ist der astronomische Sommeranfang und der längste Tag des Jahres auf der Nordhalbkugel. - 29. Juni – südlichster Vollmond des Jahres
Der Mond erreicht im Juni seinen erdfernsten Punkt und wird uns daher etwas kleiner und lichtschwächer erscheinen. Er wird daher auch Mikromond bezeichnet. Zudem steht er sehr tief über dem Südhorizont. Eine weitere Bezeichnung für den Vollmond im Juni ist „Erdbeermond“ und verdankt seinen Namen den indigenen Völkern Nordamerikas, da er früher den traditionellen Beginbn der Erdbeerernte markierte.
Das Sommerdreieck
Das Sommerdreieck ist eine der bekanntesten Sternenfiguren (Asterismen) am Nachthimmel. Es besteht aus drei extrem hellen Sternen in drei unterschiedlichen Sternbildern: Wega (in der Leier), Deneb (im Schwan) und Altair (im Adler). Es ist ab Sommerbeginn bis in den späten Herbst gut zu sehen.