Wintersechseck
Das Wintersechseck (auch Winterkreis genannt) ist kein eigenständiges Sternbild, sondern ein auffälliges Asterismus (Sternenmuster) am Nordhimmel, das aus sechs besonders hellen Sternen unterschiedlicher Sternbilder gebildet wird.
Die sechs Eckpunkte
Die Sterne des Sechsecks gehören zu den hellsten Objekten der 1. Größenklasse am Nachthimmel:
- Rigel im Sternbild Orion
- Aldebaran im Sternbild Stier
- Capella im Sternbild Fuhrmann
- Pollux (oder teils Castor) im Sternbild Zwillinge
- Prokyon im Sternbild Kleiner Hund
- Sirius im Sternbild Großer Hund (hellster Stern am Nachthimmel)
Im Januar ist das Wintersechseck am Abendhimmel in südlicher Richtung ideal zu beobachten.
In diesem Jahr gibt es eine Besonderheit: Der Riesenplanet Jupiter steht im Januar in Opposition zur Sonne und dominiert als extrem helles Objekt das Zentrum des Sechsecks in der Nähe der Zwillingssterne.

Der Mond im Januar:
- Sa. 3. Januar Vollmond bei Jupiter
- Di. 6. Januar Mond abends bei Regulus
- Sa. 10. Januar Mond im letzten Viertel
- So. 11. Januar Mond morgens bei Spics
- So. 18. Januar Neumond
- Fr. 23. Januar Mond abends bei Saturn
- Mo. 26. Januar Mond im ersten Viertel
- Di. 27. Januar Mond bedeckt die Plejaden
- Sa. 31. Januar Mond morgens bei Jupiter
Planeten im Januar:
- Merkur ist im Januar nicht zu beobachten
- Venus steht am 6. Januar obere Konjunktion und ist daher nicht sichtbar
- Mars steht am 9. Januar in Konjunktion und ist daher nicht sichtbar
- Jupiter erreicht am 10. Januar seine Opposition im Sternbild Zwilling und ist die gesamte Nacht über sichtbar
- Saturn ist abends noch am Westhimmel sichtbar
