Beobachtungstipp

Wintersternbild Orion

Der Orion ist wohl das markanteste und bekannteste Wintersternbild am Nordhimmel. Durch seine Lage am Himmelsäquator ist er fast weltweit sichtbar. 

Das Erscheinungsbild: Der Himmelsjäger
Das Sternbild stellt einen Jäger dar und lässt sich leicht an seiner charakteristischen Form erkennen.

Der Gürtel
In der Mitte stehen die drei hellen Sterne Alnitak, Alnilam und Mintaka fast perfekt in einer Reihe.

Die Schultern
Der linke obere Stern ist der rötlich leuchtende Überriese Beteigeuze. Rechts oben befindet sich Bellatrix.

Die Füße
Der rechte untere Stern ist der bläuliche Riese Rigel, einer der hellsten Sterne am Nachthimmel.

Das Schwert
Unterhalb des Gürtels hängen drei schwächere Sterne, die das Schwert bilden.

Astronomisches Highlight: Der Orionnebel
Mitten im „Schwert“ befindet sich der Orionnebel (M42). Er ist bereits mit bloßem Auge als milchiger Fleck erkennbar. In Wirklichkeit handelt es sich um eine gigantische Sternen-Geburtsstätte aus Gas und Staub, die etwa 1.350 Lichtjahre von uns entfernt ist.

Mythologie
In der griechischen Sage war Orion ein riesiger Jäger, der damit prahlte, alle wilden Tiere erlegen zu können. Dies erzürnte die Erdgöttin Gaia so sehr, dass sie einen Skorpion schickte, der ihn tötete. Am Himmel sind beide so platziert, dass sie sich nie begegnen: Wenn der Orion im Westen untergeht, geht der Skorpion im Osten auf. 


  • So. 1. Februar Vollmond
  • Di. 3. Februar Mond morgens bei Regulus
  • Sa. 7. Februar Mond morgens bei Spica
  • Mo. 9. Februar Mond im letzten Viertel
  • Di. 10. Februar Mond in Erdferne (405.000 km)
  • Mi. 11. Februar Mond morgens bei Antares
  • Di. 17. Februar Neumond
  • Mi. 18. Februar Mond ca. 4° nördlich von Saturn, zw. Merkur und Venus (18 Uhr)
  • Di. 24. Februar Mond im ersten Viertel
  • Mi. 25. Februar Mond in Erdnähe (370.000 km)
  • Fr. 27. Februar Mond bei Jupiter im Sternbild Zwilling

  • Merkur ist ab Mitte Februar in den frühen Abendstunden im Westen zu beobachten
  • Venus erscheint gegen Ende Februar wieder kurz nach Sonnenuntergang im Westen
  • Mars nach wie vor nicht sichtbar
  • Jupiter ist im Sternbild Zwilling und ist die gesamte Nacht über sichtbar
  • Saturn zeigt sich noch in den frühen Abendstunden im Westen und verabschiedet sich allmählich
  • Am 16. Februar zeigen sich in den frühen Abendstunden – zumindest theoretisch – sechs Planeten am Nachthimmel: Jupiter, Uranus, Saturn, Neptun, Merkur und Venus. Uranus und Neptun allerdings nur im Teleskop. Hier gibt’s die Karte.

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